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Über uns...

 

Wer sind wir?

Die Mitglieder des Vorstands und deren Zuständigkeiten.

Woher kommen wir?

Ein Blick zurück in die Geschichte.

Historische Hintergründe in der Chronik.

Für was stehen wir?

Was ist eine Bruderschaft und für welche Werte setzen wir uns ein?

Was machen wir?

Unsere Engagement in und für Brühl.

Wer repräsentiert uns?

Die aktuellen Majestäten unserer Schützenbruderschaft.

Wozu gehören wir?

Die Organisationsstruktur der historischen Schützenbruderschaften.

Wer sind wir? - Vorstandsmitglieder und Zuständigkeiten

Zur Kontaktaufnahme bitte auf das entsprechende Bild klicken.

 
 
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Frank
Pohl

Vorsitzender

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Peter
Sechtem

Brudermeister

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Jochen
Thull

Präses

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Hans-Peter
Boley

Kommandant

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Jörg
Pohl

Schatzmeister

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Jens
Dahlmann

Geschäftsführer

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Georg 
Kuhl

Schützenmeister

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Gregor
Lieven

Schießmeister

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Daniel
Ball

Jungschützenmeister

n.n.

Hallenwart

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Rolf 
Kaus

Pressewart

Harald
Fritz

Beisitzer

Theo
Horst

aktuelle Majestät

Wolfgang
Siegl

Fähnrich

Heinz
Lieven

Standartenträger

Woher kommen wir? -Geschichte der Bruderschaft

 

Geschichte der Bruderschaft (Kurzversion)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Irgendwann im frühen Mittelalter gegründet, später öfter verboten, ist die St. Sebastianus Schützenbruderschaft die einzige der vielen Bruderschaften Brühls aus dem Mittelalter, die Krisen, Kriege und Katastrophen überlebte.

Die älteste Erwähnung der „broederschaft var deine broill“ findet sich im Lehnsregister des Vochemer Frohnhofs, das im Archiv der Stadt Köln aufbewahrt wird. Die in diesem undatierten Register vorkommenden Namen lassen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auf 1442 als Abfassungszeit schließen. Dem Brühler Heimatforscher Fritz Wündisch ist es zu verdanken, dass diese Informationen bekannt wurden. Studiert man dazu die Bruderschaftsabrechnungen von 1514 bis 1691, die im Pfarrarchiv von St. Margareta liegen, so stellt man fest, dass auf vielen Belegen die "Sannt Sebastiani Broederschaft" erwähnt wird. Weitere Bruderschaften waren die St. Jacobi und St. Matthias-Bruderschaft. Die Namen weisen auf die Entstehung der Brühler Bruderschaften hin, bezeichnen Sie nämlich drei im Mittelalter hoch berühmte Wallfahrtsziele. 

So ist die Entstehung der Brühler St. Sebastianus-Bruderschaft aus einer Wallfahrtsverbindung entstanden. Die Mitglieder verpflichteten sich, den Tag ihres Patrons festlich zu begehen, einander täglich im Gebet zu gedenken und an dem für verstorbene Brüder gestifteten Gedächtnismessen teilzunehmen. 

 

Es gibt kaum eine zweite Bruderschaft im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften, die auf so viele prominente Mitglieder hinweisen kann wie die Brühler Sebastianus Bruderschaft. So ließen sich fast alle Kölner Kurfürsten in die Bruderschaft aufnehmen. Nach Aussagen von Fritz Wündisch waren die kurfürstlichen Erzbischöfe von Köln zumindest seit Ruprecht von der Pfalz (1463 bis 1489) Oberprotectoren der "löblichen" Sebastianus Schützenbruderschaft zu Brühl. Und fast jeder Kurfürst war bemüht, wenigstens einmal in seinem Leben Schützenkönig zu werden. Kurfürst Clemens-August hat zwar seinen kurfürstlichen Bruder Karl Albert von Bayern zum Deutschen Kaiser Karl VI gekrönt, war selbst aber auch der erste Kaiser der Sebastianer. Er war fünfmal Schützenkönig und zwar in den Jahren 1725, 1729, 1730, 1734 und 1735.

Wie mag es wohl geklungen haben, wenn der Schützenmeister seinen hochwürdigsten und durchlauchtigsten Fürsten und Herrn gebeten hat, draußen auf dem Vogelstand den ersten Schuss abzugeben? Vielleicht so:

„Wir betrachten es als eine kurfürstliche Gnade, dass seine kurfürstliche Durchlaucht uns heute beehren wollen, und wir möchten wünschen, dass es eine vorzügliche Freude für den allergnädigsten Herrn sein wird, mit gnädigster eigener Hand Anno 1725 am Vogelschießen der löblichen Bruderschaft Santi Sebastiani allhier von em Broill teilzunehmen, und es ihm gelingen möge, den Vogel samt dem Kopfe, den beiden Flügeln und dem Sterze durch ihren gnädigsten durchlauchtigsten Schuss zu Fall zu bringen".

Jedenfalls muss es ihm gelungen sein, sonst wäre nicht die alte Schützenkette fünfmal mit seinem Schild geziert worden. Während der Regierungszeit von Clemens August hatte die Bruderschaft die meisten Mitglieder in ihren Reihen, durch deren Adern "blaues Blut" floss. Jeder, der sich beim Fürsten einschmeicheln wollte, musste der Bruderschaft beitreten, Prinzen, Feldherren, Grafen, Kammerherren, Freiherren und Gesandte.

Das älteste Königsschild stammt vom damaligen Kurfürst Johann Gebhard von Manfeld (1562 bis 1588). Ernst von Bayern (1589 bis 1612) war gleich zweimal Schützenkönig. Josef Clemens, Onkel und Vorgänger von Clemens August (1688 bis 1723), ließ sich erst am 26. Mai 1720 in die Bruderschaft aufnehmen. Dagegen trat Clemens Augusts Nachfolger Max Friedrich von Königsegg bald nach seiner Amtsübernahme den Schützen bei, ebenfalls sein Bruder, der kaiserliche Generalfeldmarschall Christian Graf von Königsegg.

Da seit Clemens Augusts lustigen Hofzeiten die Stadtkasse stets leer war, beschloss der Stadtrat 1788 die Aufhebung der St. Sebastianus Schützenbruderschaft, um mit dem Vermögen die Stadtkasse aufzubessern, denn der Stadt ging es damals noch schlechter als den Schützen. Nach Ratsprotokollen wurden abgeliefert: "150 Reichstaler in bar, 150 Reichstaler in Schuldscheinen, eine silberne Schützenkette, woran zwei silberne Vögel, eine silberne vergoldete Medaille von Clemens August, zwei große doppelt vergoldete Schilder von Kurfürst Max Friedrich, 50 silberne kleine und große Schilder in Summe 4 ½ Pfund schwer". Daraufhin stellten die Mitglieder der Bruderschaft vorerst einmal grollend ihre Vereinstätigkeit ein.

Die Bruderschaft hat danach den Zusammenbruch des Kurstaates, Wirtschaftskrisen, das Verbot während der französischen Besetzung sowie die von den Nazis verordnete Umbenennung in Schützenverein gut überstanden.

Ab 1945 leiteten Josef Blied und Jakob Klug den Neuaufbau ein. Unter dem Vorsitzenden Toni Wolsing (1961-1990) und Präses Oberpfarrer Philipp Lehnen (1968-1999) erlebte die Bruderschaft eine neue Blütezeit. Von 1990 bis 2015 stand Wolfgang Poschmann als Vorsitzender an der Spitze der Bruderschaft. Seit 2015 ist Frank Pohl der amtierende Vorsitzende. Unser Präses ist Pfarrer Jochen Thull.

Haben Sie Interesse an der ausführlichen Version unserer Geschichte, dann folgen Sie dem entsprechendem Link.   Historische Bilder und Abbildungen der Schützenschilde finden Sie in der Chronik. 

 

Viel Spaß beim Stöbern! 

Für was stehen wir?

 

Was ist das Schützenwesen und was bedeutet Bruderschaft?

Das Schützenwesen hat seinen Ursprung in den zunftartigen Vereinigungen des 13. Jahrhunderts. Die Dörfer hatten im Allgemeinen keine Befestigungsanlagen und waren bei Überfällen den feindlichen Freibeutern oder Landsknechten schutz- und hilflos ausgeliefert. Zur Beendigung dieser Schutz- und Hilflosigkeit hielt das Schützenwesen im Laufe der Zeit auch in die Dörfer Einzug, die eine Gemeinschaft von wehrfähigen Männern bilden konnten. Damit eine erfolgreiche Verteidigung sichergestellt wurde, übten diese bei regelmäßigen Zusammentreffen den Umgang mit den Waffen.

 

Gegen Ende des 14. und Beginn des 15. Jahrhunderts etablierten sich in Deutschland zusätzlich zu den ursprünglichen Schützen weitere kirchliche Bruderschaften. Es handelte sich um eine Entwicklung, die auf eine aus Flandern kommende Bewegung zurückzuführen ist und die insbesondere Werke der christlichen Nächstenliebe propagierte.

Der kirchliche Aspekt darf nicht unterschätzt werden. Zahlreiche bis heute erhaltene Traditionen und sogar auch Bruderschaften hätten die Wirren der Jahrhunderte gar nicht überstanden, wäre nicht die enge und tiefgläubige Bindung an die Kirche gewesen.

 

Zu den Aufgaben der Schützenbruderschaften gehörte es, und gehört es auch heute noch, ihre Mitglieder zu einem wirklich christlichen Leben anzuhalten und sie auch zur geselligen Zusammenkunft zu vereinigen. Die Bruderschaften forderten früher verstärkt von den Schützenbrüdern Gebetsübungen, Almosengaben, Dienst an den Armen, Opfer und Spenden für den Gottesdienst, Sorge für den kranken Menschen, Sorge für das christliche Begräbnis, also Werke der christlichen Nächstenliebe.

Somit ist eine Bruderschaft eine organisierte Gemeinschaft von Männern, welche ein gemeinsames Interesse verfolgt. Die Grundlage der Bruderschaft beziehen sich auf ihre "Brüderlichkeit" in den gemeinschaftlichen Verpflichtungen.

Die ältesten urkundlichen Erwähnungen von Schützengilden stammen aus dem Jahr 1139 aus Erftstadt-Gymnich und aus dem Jahr 1190 aus Düsseldorf. Neben den immer noch aktuellen gesellschaftlichen und sozialen Aspekten kam früher den Bruderschaften lange Zeit auch eine politische Funktion zu. 

Für Glaube, Sitte und Heimat.

Die Begriffe „Glaube, Sitte, Heimat“ werden seit frühester Zeit eng mit den historischen Schützenbruderschaften in Verbindung gebracht. Die Wortwahl des Mottos wird heute von Außenstehenden oft mit ein wenig Misstrauen und Unverständnis wahrgenommen. Denn diese Begriffe hören sich "völkisch" an und verursachen zumeist Beklemmungen wenn diese ohne Kontext gelesen oder gehört werden.

Wir Schützenbrüder stehen ein für den Glauben. Das drückt aus, dass sich die Mitglieder der Bruderschaften nach den christlichen Werten richten. Daher ist in vielen Satzungen ein "vorbildliches und ordentliches Leben" nach den Grundsätzen der katholischen Kirche niedergeschrieben. So soll der Schützenbruder ein Vorbild an Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft sein und Ungerechtigkeiten möglichst vermeiden. Dies gilt auch im Sinne der gelebten Ökumene. 

Um das Wort Sitte zu erfüllen, treten die Schützenbruderschaften im privaten wie auch im öffentlichen Leben für die christliche Kultur und deren Werte ein. Sie führen regelmäßig Bildungsveranstaltungen zu christlichen und gesellschaftspolitischen Themen aber auch Wallfahrten durch. Besonders aber ist die Traditionspflege fällt unter die "Sitten und Gebräuche". Hierzu zählt vorwiegend der Schießsport aber auch andere Traditionen wie zum Beispiel das Fahnenschwenken. 

Der Begriff Heimat wird durch das verantwortungsvolle Handeln der Schützenbrüder für das Gemeinwohl erfüllt. Denn durch die unerlässliche Hilfe der jeweils jüngeren Schützenbrüder für die älteren Generationen wird tatkräftige Nachbarschafts- und Freundschaftshilfe geleistet. Vielerorts organisieren die Bruderschaften regionale Feste zu denen alle Bürger willkommen geheißen werden. Auch der europäische Gedanke wird stark durch die internationalen Schützenorganisationen und Schützengilden gelebt und ständig neue Kontakte geknüpft.

Schutzpatron "Heiliger Sebastian"

Sebastian war zur Zeit des römischen Kaisers Diokletian ein Hauptmann in seinem kaiserlichen Heer. Doch Sebastian, geboren in Mailand, war ein Christ geworden und trat offen für diesen Glauben ein. Aus diesem Grund ließ der christenfeindliche Kaiser ihn einfach hinrichten. ​Der ehemalige Hauptmann sollte durch Pfeile getötet werden. Dazu band man ihn an einen Baum. Nach der vollzogenen Hinrichtung wurde eine Frau beauftragt den Leichnam zu beerdigen. Diese junge Frau bemerkte, dass Sebastian noch lebte und pflegte ihn gesund.

Er trat nach seiner Gesundung vor Kaiser Diokletian und beschuldigte ihn der Christenverfolgung. Der Kaiser war erzürnt und verurteilte ihn abermals zum Tode. Diesmal ließ er ihn durch seine Soldaten zu Tode prügeln. Anschließend mussten die Soldaten seinen Leichnam in die Kloake werfen. ​Doch zog ihn die heilige Lucina aus der Kloake heraus und beerdigte ihn ordentlich an der Via Appia in Rom. Später wurde über seinem Grab die Basilika San Sebastian errichtet. Sie zählt zu den sieben frühchristlichen Pilgerkirchen.

Auf Abbildungen und figürlichen Darstellungen, wie auch auf unserer Statue, ist Sebastian als ein junger Mann zu erkennen, der fast nackt an einen Baum gebunden und von Pfeilen durchbohrt ist. Ein Palmwedel in der Hand kennzeichnet ihn als Märtyrer.

Sebastian ist Patron der Soldaten sowie vieler Schützenvereine und Schützenbruderschaften. Der Festtag des heiligen Sebastianus wird jährlich am 20. Januar gefeiert. Die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Brühl vor 1442 e.V. feiert jährlich ein Messe am ersten Samstag nach diesem Datum. Im Anschluss an die Messe findet die Jahreshauptversammlung statt.

Gebet:

Allmächtiger, ewiger Gott, Du hast dem heiligen Sebastian die Kraft gegeben, den friedvollen Kampf des Glaubens bis zu letzt zu kämpfen. Schenk auch uns die Kraft, aus Liebe zu Dir allen Schwierigkeiten entgegenzutreten, und Dir mit freudigem Herzen entgegen zu gehen, der Du das wahre Leben bist. Darum bitten wir, durch Christus, unseren Herrn. Amen. 

Katholische Kirche

St. Margareta Brühl

Der direkte Bezug zur katholischen Kirche wurde bereits weiter oben detailliert angesprochen.

 

Die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Brühl vor 1442 e.V. ist eng mit der Pfarrei St. Margareta Brühl verknüpft. In der größten Brühler Kirche findet jährlich am Schützenfestsonntag die feierliche Königsmesse statt.

Mitten in der Brühler Innenstadt gelegen ist die Kirche zentraler Anlaufpunkt für die Gläubigen der Stadt.

Keine 750 Meter entfernt, in unmittelbarer Nähe ​zum Brühler Rathaus und dem Schloss Augustusburg befindet sich die Schloßkirche. Die barocke Kirche bildet den Mittelpunkt unseres Patronatsfestes, denn dort wird die dazugehörende Messe zelebriert. 

Wir freuen uns über die gute Beziehung zu unserer Pfarrei St. Margareta und damit auch zu den anderen kirchlichen Organisationen.

Schlosskirche Brühl (Maria von den Engeln)

Was machen wir? - Aufgaben und Engagement 

 

Traditionen hochhalten

Das "Alte" bewahren und das "Neue" forcieren. Getreu diesem Motte arbeiten wir daran das Schützenwesen in Brühl zu bewahren. Als eine der ältesten Bruderschaften im Bund der Historischen Schützenbruderschaften ist es unsere Pflicht diese lange Geschichte fortzuführen.

Höhepunkte unseres Vereinslebens sind das Hochfest Fronleichnam mit der Schutzbegleitung der Monstranz und selbstverständlich unser Schützenfest ,welches seit vielen Jahrzehnten am dritten Wochenende im Juli stattfindet. Viele Wochen im Vorfeld laufen bereits die Vorbereitungen auf Hochtouren. Genehmigungen, Musikverpflichtungen, Bestellungen und Einladungen werden beantragt, geschrieben und erstellt, damit für das wichtige Wochenende alles vorbereitet ist.

Die Bruderschaft feiert seit vielen Jahren das Schützenfest gleichzeitig mit der Margaretenkirmes. Diese findet in der Brühler Innenstadt und rund um St. Margareta statt. Dadurch führt unser Festzug mitten durch das belebte Volksfest und sorgt damit für zahlreiche Zuschauer im Stadtkern. Nach dem Festzug folgen die Schießwettbewerbe mit der traditionellen Donnerbüchse. 

Neben dem eigenen Schützenfest besuchen wir eine Vielzahl von Schützenfesten in Brühler Stadtteilen und diversen Nachbargemeinden. Bei passender Gelegenheit fährt unsere Bruderschaft mit einer Abordnung zu den Festen der Diözesan- und Bundesverbände.

Aber auch der Ordnungsdienst bei großen Messen (z.B. Kinderkommunion), das Ostereierschießen für Jedermann, die Stellung von Fackelträger für den großen St. Martinszug durch Brühl, die Pflege von Gesprächsrunden mit "jungen" und "älteren" Schützen, die Wartung unserer Halle und Außenanlagen und noch vieles mehr lassen das Schützenjahr von Januar bis Dezember nicht langweilig werden. ​

Kinderhaus Schumaneck

Seit vielen Jahren unterstützt die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Brühl vor 1442 e.V. die Kinder von Haus Schumaneck. Dazu kommen jährlich, immer kurz vor der Weihnachtszeit, bis zu 50 Klein-, Kindergarten- und Schulkinder in die festlich geschmückte Schützenhalle. Bei warmen und kalten Getränken, Gebäck, Gesang, Adventsgeschichten und abwechselnden Aktionen wie Basteln oder Dekorieren warten alle Kinder sehnsüchtig auf den Heiligen Nikolaus.

Dieser kommt sehr gerne in die Schützenhalle, denn die Freude bei den Kindern ist in jedem Jahr riesengroß.  Nach der Übergabe der Nikolaustüten, gefüllt mit leckeren und praktischen Dingen, wird der Nikolaus mit einem frohen Lied verabschiedet. Nach einer Stärkung endet dieser besondere Tag für die Kinder.

Ein großer Dank geht an die vielen Helferinnen und Helfer, die jedes Jahr dafür sorgen, dass viele Kinderaugen strahlen.

Unser Engagement für Brühl wurde beim Bundesschützenfest 2017 durch den Hochmeister Dr. Emanuel Prinz zu Salm-Salm und Bundesschützenmeister Emil Vogt, beide vom Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften, in einem feierlichen Rahmen hervorgehoben und mit einer Urkunde gewürdigt.

Die aktuellen Majestäten und deren Insignien

 

Schützenkönig

Theo Horst

Der 64jährige Brühler hat in seinem dritten Anlauf, mit dem 189. Schuss, den Titel des Schützenkönigs erworben.

An seiner Seite steht Elke Horst als Königin der Bruderschaft.

Als Adjutant kümmert sich Harald Fritz um alle Belange des Königs. 

Die Königskette, mit dem silbernen Vogel von Kurfürst Clemens August, und der Königstab sind äußeres Zeichen seiner Königswürde.

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König der Könige

Gerd Pohl

Unter allen anwesenden Königen wird alljährlich an Fronleichnam der König der Könige ermittelt.

Gerd Pohl holte zum zweiten Mal diesen Titel nach 2005.

Der König der Könige vertritt die amtierende Majestät bei Abwesenheit.

Eine schmucke Kette mit Ehrenschild zeichnet den amtierenden König der Könige aus.

Schülerprinz

Bastian Ball

Der 14jährige Schüler aus Bornheim-Merten holte sich mit einem guten Schussbild von 27,8 Ringen, den Titel des Schülerprinzen.

Damit ist er Träger der Prinzenkette der Bruderschaft für das lfd. Jahr.

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Damenkönigin

Elke Horst 

Nur einen Tag nach dem Königsschuss ihres Mannes, sicherte sich Elke Horst, neben dem Titel der aktuellen Königin auch die Ehre der Damenkönigin.

Die Frauen küren die Siegerin des Schießwettbewerbs mit einem Pokal und schönen Blumen.

Bürgerkönigin

Agathe Grünewald

Erstmals versuchte Sie Ihr Glück beim Vogelschießen. Zur richtigen Zeit, mit der passenden Schussnummer, holte Sie 2019 den Bürgervogel von der Stange.

Die Bürgerkönigin erhält, für die Zeit der Regentschaft, die Silberkette des Bürgerkönigs der Bruderschaft. 

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Die Schützenkette und Ihre Silberschilde

Seit Jahrhunderten tragen die Schützenkönig der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Brühl vor 1442 e.V., wie vor ihnen schon im Jahre 1725 der Kölner Erzbischof und Kurfürst Clemens August, die traditionsreiche Auszeichnung als äußeres Zeichen der Königswürde der Bruderschaft. Sie ist versehen mit den wertvollen Königsschilden der lebenden Vorgänger und dem Silbervogel in der Mitte der Kette. Er ist das eigentliche Symbol der Königswürde. Weitere Hauptteile der Schützenkette sind der 1815 gestiftete Bruderschaftsschild, die von den preußischen Monarchen 1844 und 1914 gestifteten Gedenkmünzen und Plaketten und natürlich die stattliche Anzahl an Königsschilden. 

Das älteste Stück des Brühler Silberschatzes stammt aus dem Jahre 1575. Leider sind nicht mehr alle Schützenschilde im Bestand der Bruderschaft. Das liegt vor allem daran, dass in Not- und Kriegszeiten Schilder verkauft wurden. Zudem ist überliefert, das 1728 als Andreas Pesch zum dritten Male nacheinander Schützenkönig wurde, für welche "rittermäßige" Tat ihm, nach den damals geltenden Statuten, das gesamte Schützensilber gebührte. Nach längeren Verhandlungen begnügte der König sich mit 34 Königsschilden, nachdem ihm Kurfürst Clemens August als Ausgleich lebenslängliche Personalfreiheit (Steuern/Abgaben) zugesichert hatte.

1762 nach Clemens Augusts Tod wurden ein goldener Schild des Kurfürsten und 27 weitere Silberschilde verkauft. Weitere Verluste gab es infolge einer Verpfändung für Kriegstributionen während der Herrschaft der Franzosen um 1800. Seitdem hat sich der Silberschatz wieder ansehnlich vermehrt und gibt auch kunst- und kulturgeschichtlich wertvolle Aufschlüsse.

Einen Überblick über die vorhandenen Königsschilde finden Sie in der Chronik. 

 

Wozu gehören wir? - Unsere Verbandsorganisation

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Bezirksverband Brühl

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Bund der St. Sebastianus 

Schützenjugend 

Diözesanverband Köln

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Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften

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Bund der St. Sebastianus Schützenjugend

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Europäische Gemeinschaft Historischer Schützen

St. Sebastianus Schützenbruderschaft
Brühl vor 1442 e.V. 

Kontakt: Webmaster

Kontakt: Vermietung Schützenhalle

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